Der Unterschied zu anderen Superhelden, deren Comics wir lesen und deren Filme uns in den Bann ziehen, ist schnell gefunden. Batman ist ein Mensch aus Fleisch und Blut und das macht ihn so einzigartig. Er hat keine übermenschlichen Kräfte, kann sich weder an Spinnfäden durch Wolkenkratzer schwingen, noch wird er zum übermenschlichen grünen Riesen. Er ist ein ganz „normaler“ Mensch, der verletzlich ist wie jeder andere, aber in einer ganz ungewöhnlichen Stadt lebt. Die Kriminalität bestimmt Gotham City und die Reinigung dieser ist zur Lebensaufgabe von Bruce Wayne geworden. In der bisher letzten Verfilmung steht diesem mit dem Joker der wohl schwerste Gegner gegenüber. Er lässt Batman spüren, was Verlust bedeutet bündelt die ganze Boshaftigkeit Gothams unter seine Besessenheit, oder wie er es meint, aus reinem Vergnügen, denn Batman sieht er nicht als Gegner, sondern als Vervollständigung der eigenen Person.
So bricht „The Dark Knight“ seit der Veröffentlichung im Juli 2008 sämtliche Rekorde und kann erfolgreicher werden, als es der größte Streifen aller Zeiten, „Titanic“, je war. Aktuell hat er die Milliardenmarke an eingespielten Dollar überschritten, was vor ihm nur drei Filme geschafft haben und im Gegensatz zu diesen ist ein Ende noch nicht in Sicht. Bei der Oscar-Verleihung am vergangenen Wochenende heimste er zwei Oscars ein, unter anderem einen für die beste Nebenrolle, welcher dem verstorbenen Heath Ledger für seine wohl größte Rolle posthum verliehen wurde. Ein bewegender Augenblick, der den gesamten Saal zu Tränen rührte und Fans sich dafür aussprechen, den Joker aus allen Fortsetzungen zu streichen, da er perfekter nicht inszeniert werden kann.

Der Titel des Buchs sagt eigentlich schon alles: „
Einmal im Jahr ruft Medientitan 
Sie sind ein Mann – sehr gut! Das soll nicht chauvinistisch klingen, auch wenn ich selber recht froh über meine geschlechtliche Veranlagung bin. Vielmehr sind sie dann schon mal der perfekte Leser für das Buch 