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25037619n The Dark Knight: jetzt offiziell Milliarden BestsellerDer Unterschied zu anderen Superhelden, deren Comics wir lesen und deren Filme uns in den Bann ziehen, ist schnell gefunden. Batman ist ein Mensch aus Fleisch und Blut und das macht ihn so einzigartig. Er hat keine übermenschlichen Kräfte, kann sich weder an Spinnfäden durch Wolkenkratzer schwingen, noch wird er zum übermenschlichen grünen Riesen. Er ist ein ganz „normaler“ Mensch, der verletzlich ist wie jeder andere, aber in einer ganz ungewöhnlichen Stadt lebt. Die Kriminalität bestimmt Gotham City und die Reinigung dieser ist zur Lebensaufgabe von Bruce Wayne geworden. In der bisher letzten Verfilmung steht diesem mit dem Joker der wohl schwerste Gegner gegenüber. Er lässt Batman spüren, was Verlust bedeutet bündelt die ganze Boshaftigkeit Gothams unter seine Besessenheit, oder wie er es meint, aus reinem Vergnügen, denn Batman sieht er nicht als Gegner, sondern als Vervollständigung der eigenen Person.


So bricht „The Dark Knight“ seit der Veröffentlichung im Juli 2008 sämtliche Rekorde und kann erfolgreicher werden, als es der größte Streifen aller Zeiten, „Titanic“, je war. Aktuell hat er die Milliardenmarke an eingespielten Dollar überschritten, was vor ihm nur drei Filme geschafft haben und im Gegensatz zu diesen ist ein Ende noch nicht in Sicht. Bei der Oscar-Verleihung am vergangenen Wochenende heimste er zwei Oscars ein, unter anderem einen für die beste Nebenrolle, welcher dem verstorbenen Heath Ledger für seine wohl größte Rolle posthum verliehen wurde. Ein bewegender Augenblick, der den gesamten Saal zu Tränen rührte und Fans sich dafür aussprechen, den Joker aus allen Fortsetzungen zu streichen, da er perfekter nicht inszeniert werden kann.



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23342579n Denken sie selbst! Sonst tun es andere für SieDer Titel des Buchs sagt eigentlich schon alles: „Denken sie selbst! Sonst tun es andere für sie“ In prägnant süffisanter Art und Weise schafft es Vince Ebert althergebrachtes in Frage zu stellen und so manche Doktrin aus den Angeln zu heben. Es ist kein belehrendes Buch und erinnert nicht an einen alternden Lehrer. Vielmehr öffnet es einem mit Witz die Augen, was wohl nicht zu letzt an dem kabarettistischem Hintergrund des Autos liegt. Hier bleibt kein Auge trocken und selbst ein so waghalsiges Thema, wie Naturwissenschaften oder Politik kann in diesem Buch auf einmal unterhaltend sein.

Es wäre wohl nicht übertrieben dieses Buch als Bildungskritik darzustellen, was aber durchaus positiv gemeint sein soll. Keine staubtrockenen Abhandlungen, sondern eine fundierte, nicht immer ganz ernst zu nehmende Abrechnung mit Halbwissen und anderen Vorurteilen. Letztlich versucht Vince Ebert den Leser zum selber denken zu ermutigen und nicht alles passiv zu verschlingen, was uns täglich serviert wird. Wer das Buch gelesen hat, kann sich anschließend wohl selber als Klugscheißer bezeichnen und das zu Recht. Denn man geht tatsächlich etwas schlauer nach dem Leseprozess heraus und das alleine ist schon viel wert. Hier erfährt man warum ungeschlechtliche Vermehrung nicht wirklich Spaß macht und wir daher wohl doch lieber Sex haben sollten, nicht dass wir das nicht auch ohne Buch gewusst hätten icon wink Denken sie selbst! Sonst tun es andere für Sie . Doch lieber einen Orgasmus vortäuschen, als sich wie Schnecken gegenseitig den Penis abzuknabbern.



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257877 1 1Bundesvi bhne dpa Er ist gekürt! Peter Fox gewinnt den Bundesvision Song Contest 2009Einmal im Jahr ruft Medientitan Stefan Raab zum Bundesvision Song Contest. Aus allen Bundesländern Deutschlands treten Künstler zum mini-Gran Prix an um den Besten der Besten zu küren. Da dies im letzten Jahr Mittelalter-Rock-Band „Subway to Sally“ waren, pilgerten in diesem Jahr 16 Bands und Solokünstler nach Brandenburg.

Da tanzte Olli Schulz für Hamburg den „Bibo“, Claudia Koreck schmachtete für Bayern „I wui dass du woarst“ und Sven Phantom kaufte für Brandenburg Berlin. Geboten Bekam das Publikum einiges, doch am Ende war der Gewinner eindeutig:

257874 1 4Fox Buhne dpa Er ist gekürt! Peter Fox gewinnt den Bundesvision Song Contest 2009

Peter Fox brachte den Sieg mit „Schwarz zu Blau“ in die Hauptstadt mit dem Bären zurück, doch Bären? Fehlanzeige! Denn bei Peter Fox regieren Affen die Welt und so durften wir Teil einer unglaublichen Bühnenshow werden. Und so brachte Peter Fox mit einem Affenmasken-kostümiertem Orchester schon vor der Entscheidung die Potsdamer Showhalle der Babelsberger Filmstudios zum Toben und verdrängte so deutsche Musikgrößen wie Cassandra Steen und Polarkreis 18 von den oberen Rängen. Doch man muss Peter Fox eines zugute halten, denn gewinnen ist er geübt da er schon 2006 mit SEEED die Trophäe mit in die Hauptstadt nahm. Doch 3 Jahre nach dem Gruppenerfolg zeigt der Berliner, dass er auch ohne die Berliner Dancehall-Caballeros bestehen kann. Aber das ist vielleicht kein Zufall, denn sein Debutalbum „Stadtaffe“ gilt seit Monaten als Bestseller. Zwölf Titel über das Leben und natürlich über die Heimatstadt des Urberliners füllen mit dem unvergleichlichen Charme das Debutalbum von Peter Fox. Für alle die den einzigartigen Auftritt des Ausnahme-Rappers verpasst haben, gibt’s hier jetzt das Video zum Liveauftritt:

Bildquelle: Tagesspiegel/dpa



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Thorsten Karras

Ein Mann – ein Buch

16
Feb

Capture 234691 copy 786504 Ein Mann   ein BuchSie sind ein Mann – sehr gut! Das soll nicht chauvinistisch klingen, auch wenn ich selber recht froh über meine geschlechtliche Veranlagung bin. Vielmehr sind sie dann schon mal der perfekte Leser für das Buch „Ein Mann – Ein Buch“. Wie unschwer zu erkennen, handelt es sich hier explizit um ein Werk, dass sich an das maskuline Geschlecht richtet. Genau so, wie wir es mögen. Einfacher, leicht verständlicher Titel, keine versteckten, passiv, aggressiven Andeutungen. Ein Titel, wie Männer ihn eben mögen.

Genau in dieser Art geht es auch weiter. Keine verschachtelten Sätze, oder indirekte Rede, oder gar Subtexte. Was man wissen muss, wird einem klar verständlich serviert. Dabei lassen die Autoren nicht den nötigen Esprit vermissen, der das Buch erst so unterhaltsam macht. Denn neben wirklich wichtigen Fakten, z. B. wie man eine Boing-747 landet, gibt es auch alltägliches Wissen in wohlformulierter Aufbereitung. So weiß man nach dem Lesen dieser Lektüre auch einen Kentkragen vom Vatermörder zu unterscheiden und zu welchem eine Krawatte passt (samt verschiedener Knotentypen wie z.B. den Windsor).

22804512n Ein Mann   ein Buch

Das Buch ist in verschiedene Kapitel unterteilt und beinhaltet meist kurze Artikel zu einem bestimmten Wissensgebiet. Es eignet sich zudem hervorragend als Geschenkidee für all jene Männer die schon alles haben. Ehrlich gesagt eignet es sich auch für solche, die noch nicht alles haben. Es ist eben ein Rundumschlag und lässt sie auf der nächsten Party nicht verzweifeln, hilft es doch richtig Small-Talk zu betreiben und stellt ihnen generell ein Fundus an reichhaltigem Wissen zur Verfügung, der sie zur wandelnden Plaudertasche macht – das ist in diesem speziellen Fall durchaus positiv gemeint. Sollten sie nicht genug von solcher Lektüre bekommen können, so kann ich ihnen zudem „Alles, was Mann wissen muss“ von Oliver Kuhn ans Herz legen. Und im Falle eine Revanche (sollten sie dieses Buch von einer Frau erhalten haben) gibt es jetzt auch „Eine Frau – Ein Buch“. Hier lernt Sie z.B. wie man einen wirkungsvollen Striptease aufs Parkett legt, wenn das kein Anreiz darstellt, weiß ich auch nicht.



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