Eine Autobiografie der ganz anderen Art stellt wohl das Buch „Fleisch ist mein Gemüse“ von Heinz Strunk alias Jürgen Dose dar. Es ist die zunächst banale Geschichte eines Jungen, der mit 23 noch nicht aus der Pubertät hinaus gefunden hat. Der mit Akne kämpft und bei Mutti zuhause wohnt. Sex, Drugs & Rock`n`Roll sollte der Eintritt bei der Tanz-Band Tiffanys bringen. Stattdessen sind es Hochzeiten, Schützenfeste und Dorfjugendveranstaltungen. Nicht unbedingt der idealste Ort um Groupies scharenweise abzuschleppen. Trotz, oder gerade wegen dieser Jugend gelingt es Heinz Strunk ein Buch zu erschaffen, dass die Balance zwischen urkomisch und todtraurig findet und das auf ganzer Linie. Es ist ein Blick in die Vergangenheit der 80er & 90er Jahre, der einem die Augen ein wenig öffnet und vor allem Verständniss eintrichtert für all die stiefmütterlich behandelten Bands dieser Welt. In ihm wird die Bürde einer Durchschnittsexistenz deutlich, die wohl die meisten von uns tragen müssen. Hier wird Tiefgang in dem alltäglichen Wahnsinn der Volkstümlichkeit gelebt und dargestellt.
Wer also etwas derbere Kost und schwarzen Humor genießen kann, wer gerne lacht und sarkastisch ist, wer das Wort lakonisch kennt und sich darunter etwas vorstellen kann, der sollte dieses Buch zu Händen nehmen und wird es so schnell nicht wieder weggeben wollen.

Tommy Jaud hat nach
Aufgrund von höherer Fügung hatte ich das Vergnügen Pink live zu erleben. Und um es vorweg zu nehmen, es war ein Erlebnis! Das Pink Konzert in der O2-Arena verblüffte mit seiner Show und einer unglaublichen sexy agierenden Protagonistin. Dabei gab sie einige Klassiker und natürlich viele Songs ihres neuen Albums „
Mit dem Glück ist das so eine Sache. Man freut sich, wenn man es hat und strebt wohl sein ganzes Leben darauf zu. Leider ist es meist nur von kurzer Dauer und will nicht so recht bleiben. Mitunter stellt man die ganze Welt auf den Kopf, nur um sein Glück zu finden und muss dann feststellen, dass es eigentlich direkt vor unserer Nase war. Eckhard von Hirschhausens Buch: “
Zu schön um wahr zu sein? Für Kerstin Gier Fans und vor allem heimliche Anhänger der Mütter-Mafia gibt es noch ein weiteres Buch, dass ihr Humorzentrum ansprechen wird. “
Es ist wohl eines der wenigen Büchern, die viele von uns in der Schule gelesen haben und trotzdem nicht hassten. „
Nein, der Titel ist nicht aus Versehen verdreht worden. Es handelt sich vielmehr um pure Absicht! Kerstin Gier hat es geschafft ein unterhaltsames und spritziges Buch zu schreiben, dass sich zwar mit einem ernsten Thema auseinandersetzt, dies aber gekonnt abwickelt. Die Hauptfigur in: „Für jede Lösung ein Problem“, Gerri, schreibt Abschiedsbriefe an ihre „Lieben“, bevor sie anschließend den Freitod wählt. Dabei gibt es nur einen winzigen Haken, der Suizid misslingt. Das ansich ist zwar schon tragisch, wird aber von der Tatsache gekrönt, dass ihre Abschiedsbriefe nicht unbedingt sehr einfühlsam waren. Vielmehr hat sie mal so richtig „vom Leder gezogen“ und all das gesagt, was man in einer Freundschaft sonst nicht sagen würde. Das Dilemma ist perfekt und nun muss Gerri versuchen diesen Lapsus irgendwie zu Recht zu biegen.
Es ist eine Hommage an alle Übermuttis. An eine Schwadron aus Kaffeeabend-, Geburtsvorbeirtungskurse-, Kindergartenbastelabend- liebende Doppeldecker, die in ihre Hysterie auch ganz normale Frauen nerven. Gegen diese
Nun ist es mit Folgeromanen meist wie mit Fortsetzungen im Kino. Sie sind schlecht. Man erwartet aufgrund des ersten Teils ein ebenso inspirierendes, und überraschendes Meisterwerk und wird dann von der Banalität enttäuscht. Dabei ist es qualitativ nicht wirklich schlechter, einfach nur genauso gut und man hatte eben mehr erwartet.
Hier handelt es sich nicht um den verzweifelten Aufruf eines Autors