Stephan Harbort gilt als ein Experte auf dem Gebiet der Serienmörder. Sie haben es mittlerweile bis in die Nachrichten geschafft und wecken bei so Manchem lüsterne Sensationsgier. In seinem Buch: Begegnung mit dem Serienmörder – Jetzt sprechen die Opfer hat es der Autor in einer bewundernswerten Leistung und Hingabe geschafft mit hunderten von Serienmördern, aber auch mit deren Opfern Kontakt aufzunehmen, um mit ihnen zu sprechen. Er hinterfragte deren Gedanken, Triebe und Gelüste, als auch die zurückbleibenden Schäden bei den Opfern.
Dabei schafft er der Autor sich auf dem schmalen Grat zwischen Sensationslust und Neugier, Ausbeutung und Mitleid zu bewegen. Dieses Buch verherrlicht weder die Taten, noch liegt ihm daran zu verurteilen. Vielmehr geht es um das herausstellen der Gedankenwelt von Opfer und Täter. So werden auch missglückte Versuche von Opfern aufgezeigt, die versuchten mit ihren Tätern eine Beziehung aufzubauen und die letztlich mit ihrem Leben bezahlten. Andererseits werden Beispiele aufgezeigt, wie diese beiden Kontrahenten miteinander agierten und es zu einem „positiven“ Ergebnis, nämlich dem Überleben führte. Doch Harbort stellt dabei ganz klar heraus, dass es keine allgemein gültige Formel für das Überleben oder Verhalten mit Serienmördern gibt.
Das Buch widmet sich endlich der anderen Seite und versuch Licht auf Fragen zu werfen, wie:
Wie wird man Opfer?
Was kann man tun?
Ein Patenrezept gibt es freilich nicht, aber Lichtblicke und Einsichten.

Man hat schon insgeheim befürchtet Xavier Naidoo würde nur noch mit den Söhnen Mannheims Musik machen und gar nicht mehr Solo auftreten, bzw. Musik aufnehmen. Daher wird dem einen oder anderen wohl ein Stein vom Herzen gefallen sein, als das neue
„Ich kann die Erotik nicht vom Essen trennen, und ich sehe auch keinen Grund, weshalb ich es tun sollte, im Gegenteil.“ Dies sind die ersten Worte, die in „


Mit “Der Schwarm” hat Frank Schätzing ja schon für einiges Aufsehen gesorgt. Nun ist sein neuer, kolossaler Roman in den Händlerregalen.
Favorisiert war eine andere Autorin, die erst letzte Woche mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet wurde und mit dem Roman „Atemschaukel“ ebenfalls unter den Nominierten lag. Doch allen Prognosen zu trotz geht der Deutsche Buchpreis in diesem Jahr nicht an Herta Müller, sondern an Kathrin Schmidt und ihrem autobiografisch geprägten Erfolgsroman „