Ich+Ich haben es irgendwie, ganz still und leise, geschafft sich zum erfolgreichsten Pop-Duo der letzten drei Jahre zu entwickeln. Dabei waren keine Ekszesse nötig, noch ein Seelenstriptease vor laufender Kamera. Sie haben es, und das ist heutzutage schon wahrhaft bemerkenswert, einzig und alleine durch ihre Musik geschafft den Popolymp zu erobern.
Das Album Gute Reise knüpft nahtlos an die Erfolgsgssongs der letzten Jahre an, ohne dabei musikalisch auf der Stelle zu treten. Sicher, sie haben sich nicht neu erfunden, das war aber auch nicht nötig. Ihre eingängigen Songs mit den unvergleichlich berührenden Texten und der sanften Stimme von Adel Tawil haben Wiedererkennungswert, den es zu nutzen gilt. Dabei ist das Album generell wieder melancholisch, wie man es von dem Duo gewöhnt ist, ohne dabei jedoch den Zuhörer in Depressionen zu stürzen. Es spricht einem wohl eher aus dem Herzen, zumindest dem Teil, den man oft und lange zu verdrängen sucht.
Auch Annette Humpe selbst, sonst eher die Songwriterin, singt dieses Mal in „Es tut mir leid“ mit und unbedingt reinhören sollte man dann noch in „Pflaster“ und „Universum“, welches schon anders als die übrigen Lieder ist. Gerade der Refrain wirkt atypisch und vielleicht deshalb so ungemein anziehend.

Die Welle ist wohl einer der herausragenden deutschen Filme der letzen Jahre. Schon komisch, da es doch eine Romanverfilmung ist und diese meist nicht so sehr zu überzeugen wissen. Doch auch schon das Experiment konnte als Film überzeugen und da lag es wohl nahe wieder ein Buch, welches auf wahren Begebenheiten beruht zu nehmen und es zu verfilmen.
Paranormal Activity hat es in die deutschen Kinos geschafft und das zu Recht. Wo normalerweise für eine Filmproduktion 7-stellige Beträge ausgegeben werden, bedarf es bei Paranormal Activity jedoch nur 15.000 $ um solch einen Schocker á la
Dan Browns Illuminti gehört sicherlich zu einem der erfolgreichsten Thriller der Neuzeit, ach, was sage ich, aller Zeiten. Da war es vorhersehbar, dass die Buchvorlage verfilmt wurde. Das dies äußerst gut gelungen ist, liegt sicher zum einen am Drehbuch, zum anderen aber auch an Tom Hanks, der in die Rolle von Robert Langdon schlüpft. Schon in der ersten Verfilmung von Sakrileg konnte er unter anderem im Louvre brillieren.
Jaja, der gute Robbie Williams, Entertainer des Jahrzents, ist zurück. Von vielen wohl überraschend und dann beschwingt aufgenommen, hat er ein neues Album herausgebracht: Video Killed the Videostar. Das Album selbst ist dabei ziemlich ausgewogen, fast schon etwas balladenlastig, was jedoch keinesfalls schlecht ist.
Kommen wir mal zu einem persönlichen cineastischen Highlights dieses Jahres. Nicht etwa, weil der Film eine atemberaubende Tiefe in der Story hat, nein einfach nur weil er unterhaltsam ist. Es gibt eben so Tage, da möchte man keinen schwer verdaulichen Film schauen, möchte nicht anschließend wie gelähmt vor der Mattscheibe sitzen und noch Stunden später über das Gesehene nachgrübeln. Man möchte manchmal einfach nur abschalten, die Seele baumeln lassen und das bitte auf hohem Niveau, denn sonst könnte man ja auch nachmittags Fernsehen schauen. Genau für diesen Zweck ist 
Alles hat mit James Camron und Arnold Schwarzenegger angefangen. Die Terminator Saga nahm ihren lauf. Zunächst noch widerwillig den Bösewicht gespielt, hat sich Schwarzenegger als Kultfigur gemausert, nicht zuletzt wegen seines durschlagenen Erfolgs in Terminator 2. Auch im dritten Teil hat Arnie noch mal mit angepackt und die Welt gerettet, bzw. John Connor vor dem Tod bewahrt. Was folgt nun also, richtig, der vierte Teil. Dieses Mal hat es der Goevernator jedoch nur noch als Cameoauftritt hinein geschafft, immerhin.