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Thorsten Karras

96 Hours

29
Aug

26486343n 96 HoursBryan Mills (Liam Neeson) hat aufgrund seines Jobs jahrelang seine Tochter vernachlässigen müssen. Er versucht es nun gut zu machen und erlaubt ihr eine Reise nach Paris. Hier werden sie und ihre Freundin von albanischen Mädchenhändlern entführt und sollen in einer Auktion meistbietend versteigert werden.

Doch sie haben die Rechnung ohne Bryan gemacht. Mit beispielloser Härte ist er dann auf der Suche nach seiner Tochter und schleust sich selbst in den Mädchenhändlerring ein um diese dann erbarmungslos zu bestrafen.

Neeson überzeugt als Ex-CIA Topagent und auch die anderen Schauspieler sind überzeugend. Man nimmt ihm jederzeit die Rolle des professionellen Agenten ab, aber auch die des wütenden und trauernden Vaters. Er schafft es einfach dem Film seinen Stempel aufzudrücken. Die Story ist zwar nicht unbedingt originell, dafür aber sehr gut umgesetzt. Auch die pariser Kulisse sorgt hier für Abwechslung in dem überwiegend amerikanisch dominierten Filmen. Trotz einer eher simplen Erzählstruktur und einfachen zu folgenden Handlungen, bleibt der Film durchweg spannend. Die Authentizität und Härte mit der dieses Werk von sich zu behaupten weiß, ist gelungen ohne überzogen zu wirken. Für mich ist 96 Hours eine der Überraschungshits dieses Jahres und eine hoch angelegte Messlatte für zukünftige Actionthriller.



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