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Thorsten Karras

Amokjagd – Jack Ketchum

26
Aug

23327181n Amokjagd – Jack Ketchum Jack Ketchum gehört momentan zum Besten, wenn es um Horrorromane geht. Sein prägnanter Schreibstil, der sich auf das Wesentliche beschränkt und unnötig lange Ausführungen auslässt, verhilft dem Leser zu einem gradlinigen Lesen und schnellem Verständnis.

In Amokjagd geht es um eine von ihrem Ehemann (Howard) misshandelte Frau (Carol), die mit ihrem Geliebten (Lee) beschließt, den Mann umzubringen. Bei eben diesem Vorhaben werden sie jedoch von Wayne beobachtet, der sich fortan unter Gleichgesinnten wähnt. Schon immer faszinierte ihn der Tod, bzw. das Morden und er hofft, nun endlich „Freunde“ gefunden zu haben, mit denen er diese Passion teilen kann.

Ketchum erzählt den Roman aus der Perspektive der Täter, Opfer, aber auch indirekt Beteiligten, wie den Polizisten. Man bekommt als Leser demnach ein umfassendes Bild zu den Motiven und Hintergründen. Was in den Menschen bei der Tat vorgeht. Außerdem kommt Ketchum fast von der ersten Seite an auf den Punkt und der Spannungsbogen wird konstant hochgehalten. Es ist ein energiegeladenes Buch, das kein Blatt vor den Mund nimmt und dementsprechend brutal wirken kann.

Man erhält Einblicke in Gedankenwelten und Charaktere, die teilweise nur auf zwei Seiten präsentiert werden und dann für immer aus dem Leben der Fiktion und dem des Lesers gestrichen werden. Es ist ein wahrer Amoklauf.



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