Jack Ketchum gehört momentan zum Besten, wenn es um Horrorromane geht. Sein prägnanter Schreibstil, der sich auf das Wesentliche beschränkt und unnötig lange Ausführungen auslässt, verhilft dem Leser zu einem gradlinigen Lesen und schnellem Verständnis.
In Amokjagd geht es um eine von ihrem Ehemann (Howard) misshandelte Frau (Carol), die mit ihrem Geliebten (Lee) beschließt, den Mann umzubringen. Bei eben diesem Vorhaben werden sie jedoch von Wayne beobachtet, der sich fortan unter Gleichgesinnten wähnt. Schon immer faszinierte ihn der Tod, bzw. das Morden und er hofft, nun endlich „Freunde“ gefunden zu haben, mit denen er diese Passion teilen kann.
Ketchum erzählt den Roman aus der Perspektive der Täter, Opfer, aber auch indirekt Beteiligten, wie den Polizisten. Man bekommt als Leser demnach ein umfassendes Bild zu den Motiven und Hintergründen. Was in den Menschen bei der Tat vorgeht. Außerdem kommt Ketchum fast von der ersten Seite an auf den Punkt und der Spannungsbogen wird konstant hochgehalten. Es ist ein energiegeladenes Buch, das kein Blatt vor den Mund nimmt und dementsprechend brutal wirken kann.
Man erhält Einblicke in Gedankenwelten und Charaktere, die teilweise nur auf zwei Seiten präsentiert werden und dann für immer aus dem Leben der Fiktion und dem des Lesers gestrichen werden. Es ist ein wahrer Amoklauf.


Einen Roman einzig und allein auf Emails aufzubauen ist nicht neu, geschieht hier jedoch so überzeugend komisch, dass man Ich, Artur, zwei Tickets einfach lesen muss. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Geschichte herrlich zur bald stattfindenden Fußball-Weltmeisterschaft passt, ist es eine herrliche Lesevorbereitung.
Nach gut drei Monaten des Wartens ist nun endlich auch bei uns der zweite Teil der House of Night (HON) Buchserie erschienen. Mit
Als Teenagerjunge hat man meist nur das Eine im Kopf – Sex. Doch damit ergeben sich so unendlich viele Probleme, die wohl nur ein Teenager haben kann. 
Vielen von uns ist es ein Graus. Beamtensprache scheint von einem anderen Stern zu sein. Als Muttersprachler meint man sich im Allgemeinen gut in seiner Sprache auszukennen und stößt bei Ämtern und formellen Schreiben doch immer wieder an seine Grenze. Das sind Wortgebilde, wie Personenvereinzelungsanlage Bedarfsgesteuerte Fußgängerfurt oder Schüttgutbehälter mit Zentralauslauf schon richtig kniffelig. Hinrich Lührssen hat es sich mit seinem Buch:
Fans von J. Fielding werden vielleicht schon früher auf Sandra Brown aufmerksam geworden sein. Für alle denen diese Autorin bisher unbekannt ist, widme ich diesen Blogbeitrag.