Eminem is back! Nachdem er schon 2009 mit Relapse ein hervorragendes Album herausgebracht hat, hat sich der Meister dazu entschlossen, den eigentlich darauffolgenden zweiten Teil komplett über Bord zu werfen und ein ganz neues Album zu erstellen. Wir kennen es nun unter Recovery. Es ist, wie typisch für Eminem, mit vielen autobiografischen Elementen gespickt. 78 Millionen Platten hat der gute Mann so schon verkauft und mit Recovery dürften noch einige Millionen mehr hinzukommen.
Das Album ist gespickt mit verschiedenen Künstlern, verschiedenen Styles und einer Menge Abwechslung. So hört man unter anderem den Klassiker „No Love“ von Hathaway in einem Cover mit Lil Wayne. Oder Slim Shady ist im Duett mit Pink oder Rihanna. Man weiß irgendwann gar nicht mehr, wo man zuerst hinhören soll, da die Tracks allesamt bestechend sind und auf ihre Weise einzigartig. Es ist schon beeindruckend, welches Spektrum an Musik Eminem auf die Platte pressen konnte. Nicht zu vergessen, dass auch wieder seine Rap-Fähigkeiten Platz darauf gefunden haben, wie es das Lied „Seduction“ eindrucksvoll unter Beweis stellt.
Als Zyniker würde ich fast behaupten, dass ihm die Tablettensucht, oder doch zumindest das Loskommen davon, musikalisch gut getan hat. Aber so etwas darf man ja nicht sagen, daher attestiere ich eine gelungene Schaffenspause samt Comeback.



Man könnte sagen, Rock ist mein Steckenpferd in der Musik. Ich höre zwar querbeet alles durch, doch bei Rockmusik schlägt mein Herz höher. Was Rock aus Deutschland angeht, war ich bisher jedoch kein großer Fan. Das hat sich aber gründlich geändert seitdem es Stanfour gibt. Mit ihrem neuen Album „
Sie ist mehr oder minder eingeschlagen wie eine Bombe. Lena hat bei „Unser Star für Oslo“ die Herzen des Publikums gewonnen und darf nun beim Eurovision Song Contest für Deutschland auftreten und uns hoffentlich würdig präsentieren. Die Euphorie kennt hier keine Grenzen und nicht wenige erwarten einen Sieg. Ich bin hier etwas zurückhaltender. Aber auch ich glaube an eine vordere Platzierung, was angesichts der Debakel in den letzten Jahren schon ein enormer Schritt nach vorne wäre. Stefan Raab scheint mal wieder alles richtig gemacht zu haben und Lenas Single „
Sade, das ist die Gruppe bei denen man beim zuhören sterben möchte. Nicht, weil ihre Musik so schlecht ist. Nein, weil ihre Musik zum Sterben schön ist und Melancholie und Wehmut einfängt, als wären sie eigens nur dafür in der Welt.
Wer ist diese Ke$ha? Die gute ist die Tochter einer ehemaligen Punk-Rock-Röhre, welche z.B. auch als Songwriterin eines Dolly Parton Songs auftaucht. In ihrer Kindheit lebte sie von Sozialhilfe und Essensmarken und verschaffte sich auch schon mal unerlaubt Zutritt zum Anwesen von Prince, um ihm persönlich eine Demotape zu überreichen. Was der gute davon hielt ist jedoch nicht überliefert. Ebenso wenig, ob er seine Securitymaßnahmen für sein Anwesen verbessert hat.
Gut zugegeben, Weihnachten ist vorbei, doch ich würde meine Hand dafür ins Feuer legen, dass es nächstes Jahr wiederkommt. Außerdem ist noch immer so eine Art besinnliche Stimmung zu vernehmen. Die Weihnachtsmärkte haben noch offen und es gibt hier und da gebrannte Mandeln zu kaufen. Da passt es also immer noch ganz gut, dass der 1. Supertalent Gewinner, Michael Hirte, mit seiner Mundharmonika die schönsten und bekanntesten Weihnachtslieder eingespielt hat und sie uns auf CD präsentiert:
Die ultimative Chart-Show ist aus dem Programm von RTL momentan ja nicht mehr wegzudenken. Das liegt zum einen sicher an einem immer gut gelaunten und authentischen Moderator wie Oliver Geissen, zum anderen aber vor allem an der Thematik. Denn mit der Chart-Show kann sich der Zuschauer in eine längst vergangene Periode seines Lebens zurück versetzen lassen. Er kann nach Herzenslust seiner musikalischen Nostalgie frönen.
Die Bravo Hits Serie gehört wohl zu den etabliertesten CDs im deutschsprachigen Raum. Alle Jahre wieder wird hier eine kleine Retrospektive des vergangenen Jahres zusammengestellt. Natürlich kann man es dabei nicht jedem Recht machen. Doch die Bravo-Hits schaffen es Musik aus den verschiedensten Genres zusammen zu stecken und daraus einen ansehnlichen, bzw. anhörlichen Mix zu machen.