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Heartbeat Deluxe Edition Sarah Engels – Heartbeat (Deluxe Edition)Wenn es um die Alben von DSDS-Kandidaten geht, muss man ja immer wieder Vorsicht walten lassen. Insbesondere, wenn Dieter Bohlen seine Finger im Spiel hat. Jahr für Jahr bastelt und produziert er ein Album mit dem Gewinner, so auch mit Pietro Lombardi, welches grottenschlecht ist. Die Mischung aus Cover-Songs und halb ausgegorenen Texten aus der Feder des Poptitanen reißen niemanden mehr vom Hocker. Die Gefahr eines solchen Desasters war also auch bei Sarah Engels mehr als gegeben.

Glücklicherweise ging es bei ihr jedoch gut. Was zum einen sicherlich an ihrer Stimme liegt. Zum anderen aber sicher auch dem Aspekt zu schulden ist, dass Dieters Kitsch-Schmuse-Songs oder Gewollt-Uptempo-Nummern hier wesentlich besser rüberkommen, als es bspw. beim Pietro-Pendant der Fall ist. Zyniker würden sagen, dass das Album deswegen was geworden ist, weil der Interpret endlich mal singen konnte.

Überzeugend sind in jedem Fall die langsamen Balladen, wie „Run“ und „Hurt“. Hier zeigt sich schon die Klasse von Sarah Engels, die sie auch in den Motto-Shows zum Darling gemacht hat. Aber auch schnellere Nummern wie „Love of my life“ oder „Call my name“ sind durchaus hörenswert.

Man kann Sarah Engels Album Heartbeat attestieren, dass es zu den besseren aus dem DSDS-Umfeld gehört. Die Deluxe Edition beinhaltet im Übrigen noch eine DVD mit diversen Making-Ofs. Also in jedem Fall etwas für waschechte Fans.



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Thorsten Karras

Jessie J – Who You Are

20
Jul

who you are jessie j Jessie J – Who You AreJessie J gehört dieses Jahr zu den erfolgreichsten Newcomern. Mit ihrem Song „Pricetag“ konnte sie im Handumdrehen die internationalen Charts erobern und sich auf den vorderen Plätzen tummeln. Da war es nur eine Frage der Zeit, bis die extrovertierte Sängerin ein Album auf den Markt wirft. Who You Are ist dieses Album.

Nicht immer war alles Friede, Freude, Eierkuchen für die Sängerin. Mit 18 erlitt die Britin einen leichten Schlaganfall, der sie in ihren persönlichen Bestrebungen vorübergehend zurückwarf. Doch sie wurde bei Sony als Songwriterin unter Vertrag genommen und bastelte so an Songs für bspw. Alicia Keys, Chris Brown, Christina Aguilera und Justin Timberlake. Auch Rihanna sollte von ihr beglückt werden, bevor sich Jessie J dazu entschloss, den Song „Do it like Dude“ selbst zu veröffentlichen. Eine weise Entscheidung, wie sich im Nachhinein herausstellte.

Absolutes Gute-Laune-Lied: „Stand Up“. Auch „Abacadabra“ gehört, wie viele andere Titel, zu den schnelleren Nummern. Doch Jessie J kann auch langsam, was sie unter anderem mit „Who You Are“ oder „Casualty of Love“ beweist. Mit „Mama knows Best“ befindet sich noch ein Titel auf dem Album, den ich definitiv zur nächsten Single machen würde. Ist einfach mal was anderes. Das Album zeigt sich insgesamt schön abwechslungsreich und macht deutlich, dass Jessie J keinesfalls eine Eintagsfliege sein möchte. Vielmehr wird klar, dass die gute Frau schon jetzt ein breites Repertoire vorzuweisen hat. Wir werden also auch in Zukunft von ihr hören, da bin ich mir sicher.



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Thorsten Karras

Beyoncé: 4 – Das neue Album

15
Jul

beyoncé 4 album Beyoncé: 4   Das neue AlbumBeyoncé Knowles gehört seit Jahren zur crème de la crème des Musikgeschäfts. Ihre ausdrucksstarke Stimme ist ein unverkennbares Markenzeichen. Mit ihrem vierten Soloalbum möchte sie diese erfolgreiche Karriere fortsetzen und die Zeichen stehen gut, dass ihr das gelingen wird.

Kritiker werfen der Sängerin Perfektionismus vor. Sie sei zu glatt, zu gut durchgekommen, einfach zu perfekt. Ich bin mir sicher, dass viele Leute mit einer solchen Kritik gut leben könnten. Doch eine Beyoncé Knowles kann wahrscheinlich selbst so etwas stören. Der Einwand ist auch nicht ganz von der Hand zu weisen. Seit frühester Kindheit wurde sie von ihrem Vater auf Erfolg getrimmt. Mit den Destiny’s Child gelang ihr dann der Durchbruch und später auch als Solokünstlerin. Selbst ihre Beziehung zum nicht minder bekannten Dr. Dre konnte sie weitestgehend aus der Öffentlichkeit heraushalten.

Das Open-Air Rock-Musikfestival im englischen Glastonbury, welches dieses Jahr wohl eher einer Schlammschlacht ähnelte, konnte Beyoncé trotz aller Vorurteile dennoch für sich gewinnen. Sie überzeugte die Hunderttausenden mit einer einzigartigen Performance und nicht wenige werden sich wünschen, sie hier erneut anzutreffen. Perfektionismus hat eben auch seine Vorteile.

Doch kommen wir zu Beyoncés Album 4. Es ist erneut abwechslungsreich und weist verschiedene Stilrichtungen auf. Ein typischer Beyoncé-Song ist bspw. „Best Thing I Never Had“. Wer es etwas schneller mag, sollte sich „Countdown” oder die erste Singleauskopplung „Run The World“ anhören. Beyoncé hat natürlich auch mit den Songs „1+1“ und „I Was Here“ für Balladen auf dem Album gesorgt, obwohl diese meiner Meinung nach kürzer kommen als sonst. Mir soll es recht sein. Mein Favorit unter all den Titeln ist jedoch „I Miss You“.



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Thorsten Karras

Hugh Laurie – Let Them Talk

9
Jun

Let Them Talk Hugh Laurie – Let Them TalkWenn Schauspieler auf einmal musizieren, sollte man Vorsicht walten lassen. Nicht selten scheint es der klägliche Versuch, ein weiteres Standbein zu etablieren, mit dem einzigen Zweck, noch mehr Kohle zu scheffeln. Dass Hugh Laurie alias Dr. House aus der gleichnamigen Serie keine Geldprobleme haben sollte, können wir als gesichert annehmen. Was treibt diesen Mann also dazu, sich plötzlich im Musikgeschäft zu verdingen? Die Antwort: Talent!

Hugh Lauries „Let Them Talk“ steht für good old New Orleans Blues. Hier und da ein paar soullastige Lieder und sogar leichte Anleihen aus dem Country. Damit das gelingt, hat er sich zudem tatkräftige Unterstützung von Tom Jones oder Allen Toussaint geholt. Laurie selbst nahm bei den Songs jede einzelne Pianostimme auf, was als Indiz dafür gelten kann, dass der Mann kein Retorten-Musiker ist. Tatsächlich ist das Album eine Hommage an die letzten Bluesjahrzehnte und hat ebenso vielseitige, wie schöne Texte zu bieten.

Es ist erfreulich, dass sich hier nicht ein Schauspieler zum Nebenbeimusizieren überreden ließ und irgendwelche abgenudelten Songs runterdudelt, sondern es um ernsthafte Musik mit Tiefgang geht. Einmal mehr beweist der Filmarzt und Chefzyniker sein vielseitiges Talent. Neben der Schauspielerei und dem Schriftstellern ist er fortan auch als ernstzunehmender Musiker bekannt.



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cassandra steen mir so nah Neues Album: Cassandra Steen – Mir so nahCassandra Steen hat mit „Mir so nah“ endlich ein neues Album herausgebracht. Ohne Übertreibung kann man sagen, dass Cassandra Steen wohl eine der besten Stimmen Deutschlands hat und das beweist sie auch auf ihrem neuesten Album wieder einmal eindrucksvoll. Berühmt durch Glashaus, hat sie sich mit ihrem dritten Soloalbum noch weiter emanzipiert und zudem einen etwas fröhlicheren Tenor eingeschlagen.

Ihrem Soul-Pop ist Steen treu geblieben, hat aber mit „Mir so nah“ ein abwechslungsreiches Album geschaffen, das vor allem neue Fans gewinnen kann. Ausschlaggebend ist natürlich wieder einmal die Qualität ihrer Texte in Kombination mit dieser unverkennbaren, butterweichen und doch kräftigen Stimme. „Gebt Alles“ ist die erste Singleauskopplung und sie zeigt schon in welche Richtung es geht. Nicht mehr nur langsame Balladen, sondern ruhig auch mal etwas schneller, das wird auch bei dem Titel „Lange genug Zeit gehabt“ deutlich. Selbstverständlich bleiben Balladen nicht aus, wie bei „Wenn Liebe ihren Willen kriegt“.

Man kann dem Album eine Frischzellenkur attestieren. Es kam etwas Schwung in die Songs, vereinzelt sogar ganz leichter Electro-Beat. War das nötig? Nicht zwangsläufig, aber es tut dem Album gut und kann sich so vor allem abheben. Für mich eine gelungene Mischung aus Altem und Neuem. Cassandra Steen 2.0.



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Thorsten Karras

Tom Beck – Superficial Animal

11
Mai

Superficial Animal Tom Beck – Superficial AnimalTom Beck wird vielen wohl “nur” als Hauptdarsteller aus “Alarm für Cobra 11” bekannt sein. Woche für Woche lockt er 4 Millionen Zuschauer an die Fernseher. Da ist es naheliegend, dass man denkt, hier möchte ein Schauspieler mal wieder von sich reden machen, bzw. er bekommt den Hals nicht voll genug. Doch weit gefehlt. Beck hat schon in Kindertagen davon geträumt, ein Rockstar zu werden und ist mit diesem Album seinem Traum ein wesentliches Stück näher gekommen.

Denn wer nun denkt, hier ist ein Retorten-Album im Spiel, irrt gewaltig. 14 der 15 Songs hat der Sänger selbst geschrieben und in den letzten zwei Jahren neben den Dreharbeiten eingespielt. Das Album ist so vielseitig wie der Künstler selbst. Von Uptempo-Nummern, ordentlichem Rock bis hin zu Pop und natürlich der einen oder anderen Ballade ist alles dabei. Beck ließ sich von vielen verschiedenen Einflüssen inspirieren, so dass man sogar einige Country-Einflüsse zu hören glaubt.

Das Album Superficial Animal wird zudem von Mal zu Mal besser. Es scheint fast, als gewöhne man sich peux à peux an die Stimme oder verdränge einfach nur, dass hier ein Schauspieler singt. Man nimmt Tom Beck mit jedem Song ein Stück ernster. Wer eingängigen Rock/Pop mag, wird sich mit diesem Alben pudelwohl fühlen.



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Thorsten Karras

Britney Spears – Femme Fatale

29
Apr

Femme Fatale Britney Spears – Femme FataleWas wurde die Frau in den letzten Jahren gescholten. Erst war sie Everybody´s Darling und dann der schwere Absturz. Drogen, ein nicht immer vorteilhafter Umgang (siehe Mann) und zum Schluss auch noch der Entzug ihrer Selbstbestimmung. Doch offensichtlich scheint es der guten Spears nicht sooo schlecht zu bekommen, dass Papa nun wieder das Sagen hat. Ihr neues Album „Femme Fatale“ schlägt zumindest ein wie eine Bombe. Es ist noch elektronischer als der Vorgänger „Circus“ und auch wenn sie mit ihrem 7. Studioalbum nicht die Musikwelt revolutioniert, Fans wird sie damit ganz sicher neue gewinnen.

Man hört sogar von früheren Spears-Hassern, dass dieses Album nun plötzlich gar nicht mal schlecht ist. Das will schon was heißen. Bei all dem Rummel um die Madonnnas, Rihannas und auch eine Christina Aguilera, die mittlerweile unterzugehen scheint, schafft es Spears nun erneut, von sich reden zu machen. Dieses Mal jedoch positiv mit ihrer Arbeit und nicht mit halbnackten Bildern oder einer Kahlrasur.

Das Album selbst fetzt und hat mit seinen elektronischen Klängen den Zahn der Zeit getroffen. Wer die Singleauskopplungen „Hold it against me“ und „Till the world ends“ mag, macht mit dem Album nichts falsch und wird nicht enttäuscht.

Fazit: überraschend elektronisch, überraschend poppig und vor allem überraschend gut!



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Thorsten Karras

Sunrise Avenue – Out of Style

22
Apr

Sunrise Avenue – Out of Style Sunrise Avenue – Out of StyleMit Out of Style hat Sunrise Avenue endlich das dritte Studioalbum veröffentlicht. Die Finnen haben zu alter Stärke zurückgefunden, auch wenn dieses Album nicht ganz so rocklastig ist wie die Vorgänger. Es ist eine gelungene Mischung aus Rock und Pop, wobei sich Balladen mit fetzigen Songs abwechseln.

Einen ersten Vorgeschmack bekamen Zuhörer schon mit der Singleauskopplung „Hollywood Hills“. Wieder einmal bewies die Band, dass sie eingängige Titel mit Ohrwurmcharakter zaubern kann. Doch auch die anderen Titel auf der CD können überzeugen. Unter anderem „I don’t dance“ und „I gotta go“ kann ich jedem nur wärmstens ans Herz legen.

Bei dem Album hat man dafür gesorgt, dass für jeden Liebhaber etwas dabei ist. Mal wird es richtig schön rocklastig, mal ruhig und bisweilen fast melancholisch. Die große Stärke der Band liegt wohl in ihren authentischen Songs und das konnten sie weiterhin kultivieren. Man spielt das Album sofort hoch und runter und kann sich gar nicht satthören. Da fragt man sich zwischendurch, welcher der nächste auserwählte Song für eine Single ist. Das Potenzial jedenfalls ist riesig. Und auch die Stimme von Frontsänger Samu ist wieder einmal eingängig.

Wer auf Rock steht, aber auch eine Prise Pop nicht scheut, ist hier erstklassig bedient!



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bruno mars Doo Wops Hooligans Bruno Mars: Doo Wops & HooligansWüsstest du, wer Peter Gene Hernandez ist? Nein? Vielleicht hilft die Info, dass diese Person in Hawaii geboren und aufgewachsen ist. Sollte auch das nicht helfen, löse ich das Rätsel auf. Die Rede ist von Bruno Mars. Er ist wohl DER Newcomer in 2010. „Just the way you are“ und „Grenade“ werden die Playlists hoch und runter gespielt und dennoch kann man sich an ihnen nicht satthören. Bekannt wurde Bruno Mars praktisch über Nacht durch seine Mitarbeit an „Billionaire“ oder „Nothin on you“ (B.o.B.). Dass er auch solo ganz hervorragend Musik machen kann, beweist der Sänger, Songwriter, Produzent und Musiker nun auch mit seinem Album Doo-Wops & Hooligans.

Das Album selbst scheint eine bunte Mischung der verschiedensten Stilrichtungen zu sein. So haben wir auf der Platte Up-Tempo/Motown-Nummern wie „Runaway Baby“. Oder darfs lieber etwas reggaelastiger sein? Dann empfehle ich „Our First Time“. Für die Balladen-Liebhaber und Romantiker gibt es dann noch „Talking to the Moon“. Man muss sagen, der Typ hat es einfach mal drauf. Er bedient schier mühelos die verschiedensten Genres und seine hohe Stimme ist ein prägnantes Aushängeschild.

Neben den beiden bisherigen Singleauskopplungen „Just the way you are“ und „Grenade“ empfehle ich noch „Count on Me“.



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Schiffsverkehr das neue Album 2011 Grönemeyer – Schiffsverkehr (das neue Album 2011)Lange herbeigesehnt und endlich erhältlich. Grönemeyer hat sein neues Album Schiffsverkehr herausgebracht. Herausgekommen ist eine Platte, die nicht sofort eingängig ist, dafür aber gediegen, rau und eben doch typisch Grönemeyer.

Grönemeyer klingt auf seinem neusten Album irgendwie anders. Es könnte daran liegen, dass die Texte erstaunlich gut zu verstehen sind. Etwas, das man nicht von jedem seiner Lieder behaupten kann. Doch auch das macht wohl seinen ganz besonderen Charme aus. Anders als bei Bochum oder Ö kann man hier nicht unbedingt von hitverdächtigen Songs sprechen – „Fernweh“ evtl. ausgenommen. Das ist jedoch keinesfalls ein Manko. Denn nach mehrmaligem Hören entfaltet sich die ganze Vielfalt des Albums. Mal schnell, mal langsam, rau und dank grandioser Texte doch typisch Grönemeyer.

Vor der Veröffentlichung hat Herbert versprochen, dass das kommende Album gitarrenlastiger sein wird und er hat Wort gehalten. Man kann ihm außerdem zugutehalten, dass er mit diesem Album keinen seiner Vorgänger kopieren wollte. Vielmehr spielt er die Musik, die ihm gefällt. Und zumeist hat er damit richtig gelegen, bzw. Erfolg gehabt. Warum das also ändern? Es wäre nicht das erste Mal, dass er mit seiner Musikrichtung den Geschmack der Massen ändert.

Neben dem Titelsong kann ich euch insbesondere „Fernweh“, „Kreuz meinen Weg“ und „So wie ich“ ans Herz legen.



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