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Thorsten Karras

Code 46

16
Aug

20153082n Code 46Code 46 kann nicht wirklich als Science-Fiction-Film beschrieben werden, da er fast schon zu nahe an eine vermeintliche heutige Realität heranreicht. Das Klonen von Menschen ist weit vorangeschritten, bringt jedoch auch seine Tücken mit sich. Denn wo Gene sich nicht mehr vermischen, werden die Kopien immer schlecht. Die Natur hat sich schon etwas dabei gedacht, die Karten immer wieder neu zu mischen und sie nicht nur neu auszugeben. Daher ist es einigen Menschen in dem Film verboten, Kinder zu bekommen. Zu identisch ist das Genmaterial und der inzestuöse Faktor zu hoch.

Das Gesundheitssystem bzw. die Versicherungen kontrollieren das Leben und sagen, was erlaubt ist und was nicht. Die privilegierten Menschen leben in abgeschotteten Mega-Citys, während der Rest der Menschen vor den Toren bleiben muss. William Geld soll als Ermittler verhindern, dass die Menschen von draußen illegal einwandern. Doch er trifft auf eine mysteriöse Frau und schnell geraten sie in eine Romanze, die für beide fatale Folgen hat.

Code 46 ist kein Actionfilm, nicht mal ein richtiger Thriller. Vielmehr ein Drama, das mit seinen langsamen Szenen und der Musikuntermalung unter die Haut geht. Manch einem mag das zu wenig Spannung sein, ich nenne das wahres Gefühlskino. Man muss sich auf den Film einlassen und sich vor allem die politischen Folgen bewusst machen und dass nicht so viel zu unserer jetzigen Welt fehlt, um genau diesen Weg einzuschlagen, leider.



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