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Benjamin Jendro

Das Sandmännchen im Kino

13
Okt

Sandmann, lieber Sandmann dürfte es an zahlreichen Kinokassen des Landes heißen, denn Deutschlands berühmtestem Träumebringer scheint der Schlafsand ausgegangen, woraufhin er sich in sein erstes Leinwandabenteuer stürzen muss. Ein Kinofilm über Deutschlands Kinderhelden Nummer 1 war lange geplant, knapp ein Jahr nach dem 50-jährigen Jubiläum ist es nun soweit. „Das Sandmännchen – Abenteuer im Traumland“ war von Beginn an ein heikles Projekt, denn zum einen bestand die Schwierigkeit darin, einen Schauspieler, der in der Regel nur als Abendbegleiter in der Nebenrolle fungiert, um einen spannenden Kurzfilm vorzustellen, in einen Hauptdarsteller eines 72-minütigen Kinofilms zu verwandeln, zum anderen ging es darum, eine breitere Zielgruppe anzusprechen.

Das Sandmännchen Das Sandmännchen im KinoIn der Regel wird der Sandmann ja nur von den ganz Kleinen beäugt, um danach gut einschlafen zu können. Diese kommen aber nicht so oft ins Kino. Ziel war es also, seine jahrelangen Fans nicht zu vergraulen und dennoch etwas zu erschaffen, das als Kinofilm auch die etwas Älteren anzusprechen weiß. Herausgesprungen ist ein wirklich dramatischer Zwischenfall im Traumland Somnia. Der böse Habumar hat den kompletten Vorrat an Traumsand entwendet. Er scheint den Menschen schlechte Träume bringen zu wollen, woraufhin das Sandmännchen Schlafschaf Nepomuk mit ins Boot nimmt. Ein wenig tollpatschig ganz wie der Esel in Shrek oder Sid in Ice Age soll dieses auch Käpt´n Scheerbart mit in die Mannschaft holen. Da es ihn nicht findet, nimmt es einfach dessen Enkel Miko mit. Eine Entscheidung, die sich schon bald als grandios herausstellen soll, denn der sechsjährige Träumer besitzt ungeahnte Fähigkeiten, die den Dreien im ersten Kinofilm ihres Lebens noch äußerst hilfreich sein werden.



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