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Thorsten Karras

Foo Fighters – Wasting Light

21
Apr

Wasting Light Foo Fighters   Wasting LightViel wurde vorab spekuliert. Es gab hier und da Ankündigungen, Auszüge, doch vor allem hohe Erwartungen. Unter enormem Erfolgsdruck mussten die Foo Fighters bei Wasting Light gestanden haben. Umso erstaunlicher ist das Ergebnis. Kurz und knapp: Es erfüllt die Erwartungen.

Die Foo Fighters haben eine erstaunliche Karriere hinter sich, allen voran der Frontsänger Dave Grohl, der schon zu Nirvana gehörte. Er musste lernen, sich zu emanzipieren und das Leben wieder zu genießen. Wasting Light ist ein Schritt zurück, jedoch im positiven Sinne. Man hat nicht versucht sich neu zu erfinden, sondern stattdessen auf Altbewährtes zurückgegriffen. Back to the roots möchte man fast sagen. Dabei klingt das neue Album keineswegs altmodisch. Es ist eben wie es ist – gut.

„Dear Rosemary“ ist einer der Kandidaten für eine Singleauskopplung. Hier wird Pop mit Alternative Rock vereint und massentauglich gemacht, was immer das heißen mag. Der Song ist in jedem Fall eingängig. Wer jetzt aber denkt, dass Wasting Light eine vor sich hin schwächelnde Nummer mit lediglich Pop/Rock-Balladen ist, hat sich getäuscht. Das Album rockt und hat seine ganz besonders harten Momente. Ob es, wie in den Ankündigungen behauptet, das härteste Album aller Zeiten ist, darf an dieser Stelle bezweifelt werden, auch wenn sich die Jungs Mühe gegeben haben. Dennoch…

Man kann es im Grunde nur so zusammenfassen: Das Warten hat sich gelohnt.



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