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Thorsten Karras

Hugh Laurie – Let Them Talk

9
Jun

Let Them Talk Hugh Laurie – Let Them TalkWenn Schauspieler auf einmal musizieren, sollte man Vorsicht walten lassen. Nicht selten scheint es der klägliche Versuch, ein weiteres Standbein zu etablieren, mit dem einzigen Zweck, noch mehr Kohle zu scheffeln. Dass Hugh Laurie alias Dr. House aus der gleichnamigen Serie keine Geldprobleme haben sollte, können wir als gesichert annehmen. Was treibt diesen Mann also dazu, sich plötzlich im Musikgeschäft zu verdingen? Die Antwort: Talent!

Hugh Lauries „Let Them Talk“ steht für good old New Orleans Blues. Hier und da ein paar soullastige Lieder und sogar leichte Anleihen aus dem Country. Damit das gelingt, hat er sich zudem tatkräftige Unterstützung von Tom Jones oder Allen Toussaint geholt. Laurie selbst nahm bei den Songs jede einzelne Pianostimme auf, was als Indiz dafür gelten kann, dass der Mann kein Retorten-Musiker ist. Tatsächlich ist das Album eine Hommage an die letzten Bluesjahrzehnte und hat ebenso vielseitige, wie schöne Texte zu bieten.

Es ist erfreulich, dass sich hier nicht ein Schauspieler zum Nebenbeimusizieren überreden ließ und irgendwelche abgenudelten Songs runterdudelt, sondern es um ernsthafte Musik mit Tiefgang geht. Einmal mehr beweist der Filmarzt und Chefzyniker sein vielseitiges Talent. Neben der Schauspielerei und dem Schriftstellern ist er fortan auch als ernstzunehmender Musiker bekannt.



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