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Thorsten Karras

Ich, Artur, zwei Tickets

27
Mai

14151463n Ich, Artur, zwei TicketsEinen Roman einzig und allein auf Emails aufzubauen ist nicht neu, geschieht hier jedoch so überzeugend komisch, dass man Ich, Artur, zwei Tickets einfach lesen muss. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Geschichte herrlich zur bald stattfindenden Fußball-Weltmeisterschaft passt, ist es eine herrliche Lesevorbereitung.

Artur Lebedeff ist russischer Emigrant und möchte für sich und seinen Sohn gerne Tickets zum Finalspiel kaufen. Er hat dummerweise die Anmeldefrist für das Onlineformular verpasst, versucht es aber dennoch per Email. Was daraus resultiert, ist in höchstem Maße makaber und seeeeehr lustig. Eine hängende Tastatur und der noch nicht perfekte Umgang mit der deutschen Sprache machen es möglich!

Die Geschichte führt einen von Neonazis über eine verflossene Liebe bis in den Knast, woran man schon erkennen kann, dass hier ein ordentlicher Klamauk aufgeboten wird. Die Geschichte ist skurril, übertrieben und doch schwebt bei all den überspitzen Geschichten ein Hauch von “Das könnte wirklich so sein” mit. Hinzu kommen dann noch jede Menge erdachte Charaktere, die burlesk ihr Salz in die Suppe streuen und fertig ist ein Potpourri der Unterhaltung.

Wer also mal so richtig lachen möchte, dabei keine Treffer unter der Gürtellinie scheut und makaberen Spaß gewürzt mit ordentlich Ironie verträgt, für den ist Ich, Artur, zwei Tickets genau die richtige Lektüre.



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