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Wer wird in diesem Jahr die Leipziger Buchpreise erhalten? Selten wurde die Preisverleihung mit solcher Spannung verfolgt, schließlich ging es auch darum, ob Helene Hegemann trotz der allenthalben diskutierten Plagiatsvorwürfe mit ihrem Debütroman „Axolotl Roadkill“ den Preis abräumen konnte.


27949903z Leipziger Buchmesse: Die Preisträger stehen festGewinner in der Kategorie Belletristik wurde aber verdient Georg Klein mit seinem Buch “Roman unserer Kindheit“. Darin lässt er die frühen 60er Jahre wieder lebendig werden und führt den Leser zurück in die Kindheit, in einen Sommer der nie zu enden scheint und der doch immer düstere Schatten wirft. Georg Klein schreibt nur scheinbar autobiografisch und verwebt die dunklen Aspekte des Lebens aufs geschickteste mit den Banalitäten des Alltags.


26155332z Leipziger Buchmesse: Die Preisträger stehen fest
In der Kategorie Sachbuch ging der Preis an Ulrich Raulff, der mit seinem Buch “Kreis ohne Meister. Stefan Georges Nachleben” einen der großen deutschen Dichter des letzten Jahrhunderts auferstehen lässt.


26365769z Leipziger Buchmesse: Die Preisträger stehen festDen Preis für die beste Übersetzung gewann Ulrich Blumenbach für seine Übersetzung von David Foster Wallace Roman “Unendlicher Spaß”. Darin lässt der Autor nicht nur den amerikanischen Alltag lebendig werden, sondern vermischt ihn mit Agenten, Außerirdischen, Ganoven und Junkies. „Unendlicher Spaß“ ist ein Meilenstein der amerikanischen Literatur, der jedwede Kategoriesierung sprengt und ohne die kongeniale Übersetzung von Ulrich Blumenbach viel an seiner Strahlkraft verloren hätte.

Und was ist jetzt mit Helene Hegemann? Mit fast 10% der Stimmen ist sie zwar keine Preisträgerin geworden, konnte aber immerhin einen weiteren Achtungserfolg verbuchen, der ihre Karriere weiter vorantreiben wird.



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