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Thorsten Karras

Splitter im Kopf

9
Jun

25546041n Splitter im KopfVielleicht haben auch sie schon eine schlechter Erfahrung gemacht, ein trauriges Erlebnis gehabt, dass sie nicht mehr loslässt und sie alles dafür geben würden es zu vergessen. Marc Lucas hat ein solches Erlebnis gerade hinter sich. Im Gedanken seine Frau und das ungeborene Kind bei einem selbstverschuldeten Autounfall verloren zu haben, hat er fortan keine innere Ruhe mehr. Die Gedanken kreisen nur noch darum. So kommt ihm Ein Experiment ganz recht, indem man solche Momente auslöschen kann. Soweit so gut.

Problematisch ist nur, dass statt dem Erlebten nun auf einmal die Welt Marc Lucas vergessen hat. Es scheint als wurde er aus seinem eigenen Leben heraus radiert, bzw. ersetzt. In dem Roman „Splitter“ von Sebastian Fitzek bekommt man von der ersten Seite an keine Atempause geschenkt. Jeder Page-Turner überrascht mit neuen Wendungen und einem ausgeklügeltem Plot. Getreu der Redewendung: Erstens kommt es anders, und Zweitens als man denk…“ wird man immer wieder in die Irre geführt und muss seine Meinung über den Täter revidieren. Zu allem Überfluss ist die scheinbar tote Frau nicht ganz so tot, wie vermutet. Es ist ein psychologisches Katz-und Mausspiel, wobei man sich unweigerlich fragt, ob hier Lucas oder der Leser hinters Licht geführt wird.

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