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Thorsten Karras

The Green Hornet

8
Jul

The Green Hornet The Green HornetComicverfilmungen, oder solche, die sich dafür ausgeben wie bspw. Kick-Ass, sind momentan schwer im Kommen. Es scheint, als suche das Publikum in Zeiten wie diesen, die geprägt sind von immer neuen Katastrophen und medial ausgeschlachteten Problemen, einen Helden, zu dem es aufblicken kann. Jemand, der sich vor sie stellt, sie beschützt. Dabei bedarf es keinem persil-gewaschenen Stereotypen. Man ist bereit, einen Helden mit Problemen zu akzeptieren und in seiner Mitte aufzunehmen. The Green Hornet ist die Geschichte eines solchen Helden, bzw. gleich zweier Helden.

Britt ist der Sohn eines Zeitungsmagnaten, der eines Tages verstirbt. Es liegt nun an Britt, das väterliche Imperium weiterzuführen. Keine leichte Aufgabe für jemanden, dessen beachtenswerteste Leistung im Veranstalten von ausschweifenden Partys liegt. Doch glücklicherweise meint es das Schicksal gut mit ihm und stellt ihm Kato zur Seite, der bis dahin eigentlich nur der Mechaniker der Familie war. Schnell wird klar, dass Katos Talente weit darüber hinausgehen. Mit seinen Visionen und Britts Motivation und Geld findet sich ein ungleiches Duo, das den Bösewichten den Kampf angesagt hat. Leidtragender dieses neuen Helden-Duos ist Chudnofsky alias Christoph Waltz. Ein gefürchteter Untergrundboss.

The Green Hornet ist größtenteils gut gemachter Klamauk. Aber es ist eben verlässliche Unterhaltung, bei der zwar überraschende Wendungen vorgesehen sind, aber die Geschichte absehbar endet. Das ist jedoch auch gut so. Die Guten sollen ja gewinnen!



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