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Thorsten Karras

Up in the Air

10
Jun

28949486n Up in the AirUp in the Air ist nicht wirklich spannend oder fesselnd. Es beinhaltet keine Blutrünstigkeit, oder bildgewaltige Elemente. Es zeigt vielmehr eine Welt, wie wir sie kennen – nun ja, manche von uns. Die Pendler und Vielreisenden. Außendienstmitarbeiter oder eben all jene, denen feste Bindung in welcher Art auch immer eine Zumutung ist.

Ryan Bingham (George Clooney) ist immer unterwegs. Als Außendienstmitarbeiter einer Firma, die wiederum die Kündigungen für andere Firmen übernimmt, kommt er viel herum, sehr viel. Denn Kündigungen haben Hochkonjunktur. Für Bingham ist es Routine, einstudierte Sätze, und ein exakt getimtes Leben zwischen Flughäfen und Hotels. Die Business Class ist sein Zuhause und soll ihm plötzlich abhanden kommen, durch ein neues Video-Kündigungssystem, mit dem das Reisen zu den verschiedenen Standorten überflüssig wird. Außerdem lernt der Einzelgänger auf einem seiner zahllosen Flüge noch eine Frau kennen, die ihm so ähnlich ist, dass es funkt.

Up in the Air ist kein Liebesfilm, keine Romanze und auch kein Drama. Es ist eine Tragikkomödie, die einen George Clooney, sonst immer der Charmebolzen, aus einer anderen Perspektive zeigt. Ein Leben, das bisweilen so unerträglich für andere wäre, für ihn aber das Größte ist. Und man fragt sich letztlich, wer hier wem etwas vormacht. Clooney sich selbst, oder wir uns.



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