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20795261n Wenn das Leben ein Strand ist, sind Frauen das MehrWas würde man von einem Autor erwarten, der zuvor die Witze für Harald Schmidt und Stefan Raab geschrieben hat? Wohl ein sehr witziges Buch. Diese Erwartungshaltung wird auch in dem Roman: Wenn das Leben ein Strand ist, sind Frauen das Mehr erfüllt, jedoch geht es noch darüber hinaus. Denn was Michael Birbaek hier in seinem zweiten Roman, nach “Was mich fertigmacht, ist nicht das Leben, sondern die Tage dazwischen” abliefert ist aller Ehre wert.

Im Grunde ist es ein Liebesroman. Viktor hat seine Freundin verloren, naja, verloren stimmt wohl nicht ganz, denn sie ist gegangen und doch immer präsent. Auf Plakaten, in der Werbung und auf Bussen. Da fällt einem das Vergessen nicht ganz so leicht. Er macht sich also auf in die Ferne, genauer gesagt an den Strand.

Der Roman strotzt nur so vor Klischees, die aber keinesfalls stören. Im Gegenteil, Birbaek schafft es sie intelligent einzuflechten und sucht wohl seines Gleichen was Wortwitz und Situationskomik anbelangt. Weniger die Handlung an sich, als mehr die Dialoge hauchen diesem Buch das Leben ein und machen es so lesenswert. Er vermittelt auch viel Gefühl und Viktor wirkt auf Frauen wohl so unglaublich sympathisch, dass sie ihm an liebsten zuschreien würden: „Nimm mich!“.



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